Vespa selber lackieren – Teil I (Vorbereitung & Material)

Du möchtest deine Vespa selber lackieren? Hier findest du alle Schritte einer Vespa Neulackierung Schritt für Schritt erklärt.

Wenn du noch keine Erfahrung hast, ist es empfehlenswert, alle Arbeitsschritte vorab an einem Teststück (z.B. einem nicht mehr benötigten Ersatzteil, oder einem Stück vom Schrottplatz, etc.) zu probieren und den Erfolg zu bewerten.

Der wichtigste und zeitaufwändigste Part, der am Ende zu einer einwandfreien, makellosen und glänzenden Lack-Oberfläche beiträgt, ist nicht die Lackierung, sondern die Vorbereitung dazu. Je nach Zustand einer Vespa muss man hier einige Arbeitsstunden investieren.
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Vespa selber lackieren – Teil II (Grundierung)

Die Grundierung:

Die Grundierung ist unentbehrlich, denn sie ist wirksamer Rostschutz, dient als Haftgrund für die spätere Lackierung und kann kleine Fehlstellen, Kratzer oder sonstiges ausbessern. Wie lange die Farbe an deiner Vespa gut aussieht, wird also entscheidend durch die Qualität der Grundierung bestimmt. Für die Grundierung einer Vespa wird ca. 1 Liter Farbe benötigt. Mischt man sie selber, mischt man Farbe, Härter und ggfl. Verdünnung im vorgeschriebenen Verhältnis und in der Menge die man in der nächsten Stunde verarbeiten kann. Es gibt aber auch gute Grundierungen beim Lackierer oder im Fachhandel. Auch hier sollte nicht gespart werden.

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Vespa selber lackieren – Teil III (Spachteln & Schleifen)

Spachtel auftragen & schleifen:

Die Spachtelmasse darf nicht mehr als 3 mm dick sein, da sie ansonsten reissen kann und damit die Lackierung beschädigt, sowie Rost magisch anzieht. Wenn die zu verspachdelnde Fläche dicker als 3mm ist, empfiehlt sich eher das Verzinnen der Fläche. Bevor du mit dem Spachteln beginnst, markiere alle zu spachdelnden Stellen mit einem Bleistift, denn wenn die Spachtelmasse einmal angerührt ist wird sie sehr schnell hart. Beim Mischen der Spachtelmasse sollte unbedingt auf das richtige Verhältnis zwischen Spachtelmasse und Härter  geachtet werden: Zu viel Härter und du hast kaum noch Zeit die Masse zu verarbeiten & zu wenig Härter und der Spachtel wird nicht richtig fest und lässt sich nicht richtig schleifen. Besorg dir im Baumarkt am besten einen neuen Spachtel (Ziehspachtel), denn Riefen im Lack wegen eines unsauberen Spachtels sind ziemlich ärgerlich. Die zu spachdelnde Stelle sollte eher großzügig verspachtelt werden, da man beim späteren Schleifen sonst keinen fließenden Übergänge hinbekommt. Mit dem Ziehspachtel wird die Delle mit Kit gefüllt, und zwar so, dass die Kittmasse leicht aus umgebenden Oberfläche herausragt. Ist man fertig, sollte die Spachtelmasse um sicher zu gehen, vor dem Schleifen eine Nacht durchtrocknen.

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