Das große MZ Buch | Die Zweitaktikonen

Liebevoll illustrierte Chronik der Traditionsmarke MZ

Das Buch ist eine liebevoll illustrierte Chronik der bis heute unvergessenen MZ-Motorräder. Sehr informativ, sachkundig und unterhaltsam wird die Entstehung, Entwicklung und das Ende des zeitweilig größten Motorradherstellers Europas beschrieben.

Absolut beeindruckend, interessant und heute zu würdigen ist, was Motorradbauer im Osten Deutschlands unter unsäglich schwierigen Bedingungen nach dem zweiten Weltkrieg mit den MZ-Werken wieder auf die Beine stellen konnten. Aus zuvor von den Sowjets vollständig demontierten und zum Teil völlig zerstörten Werksanlagen konnten wenig später wieder Motorräder rollen. Fehlende Montageteile wurden mit dem Rucksack aus dem Westen „importiert“. Frank Rönicke dokumentiert in diesem Buch die Geschichte der großen ostdeutschen Marke und beschreibt alle wichtigen Modelle und Reihen ab 1955 sowie deren Einsatz im Straßenrennsport. Thematisch ist das Buch super gegliedert, liest sich schön und lässt ingesamt keine Wünsche übrig. 

Die einst größte Motorradfabrik der Welt, das DKW-Werk in Zschopau, wurde 1945 von den Sowjets vollständig demontiert. Trotzdem begann dort 1950 die Produktion der legendären RT 125 unter dem Markennamen IFA. Mit dem Serienstart der neuen Modelle ES 250 und ES 175 hatte sich die Motorradschmiede MZ von ihrer Vorgängerin freigeschwommen und erfreute sich bis zur Wende 1990 steigender Produktionszahlen. Frank Rönicke dokumentiert in diesem Buch die Geschichte der großen ostdeutschen Marke und beschreibt alle wichtigen Modelle und Reihen ab 1955 sowie deren Einsatz im Straßenrennsport. Ein tolles Geschenk für alle Liebhaber!

Die einst größte Motorradfabrik der Welt, das DKW-Werk in Zschopau, gehörte seit 1948 zur Industrie-Verwaltung Fahrzeugbau (IFA). Unter diesem Namen begann 1950 die Produktion der legendären RT 125; sechs Jahre später kam mit den Vollschwingen-Modellen ES 250 und ES 175 der neue Markenname: MZ.

Als Jahre später die West-Hersteller reihum schließen mussten, wurden die in der DDR beliebten „Emmen“ zum Exportschlager. MZ avanzierte zum zeitweilig größten Motorradhersteller Europas und belieferte bereits in den 1960er Jahren die Märkte Westeuropas. Doch ob nun mit 125, 150 oder 250 Kubik, ob ES, ETS oder ETZ: Nach der Wende bekam der Zschopauer Erfolgsgeschichte einen Knick. MZ geriet gegenüber den Weltmarken optisch wie technisch ins Hintertreffen. Mit der ETZ 301 kam 1990 die letzte Zweitakt-MZ, eine aufgeborte 250er. Doch sie und alle folgenden Versuche, mit zugekauften Rotax- und Yamaha-Motoren eine zeitgemäße Modellpalette auf die Räder zu stellen, kamen zu spät. Trotz gelungener Maschinen wie der MZ 1000 S mit 117 PS, der bis dahin stärksten deutschen Zweizylinder-Maschine, glückte weder MZ noch der Nachfolgefirma der Neustart. Im September 2008 gingen am Standort Hohndorf die Lichter aus.

Frank Rönicke ist ausgewiesener Fachmann in Sachen DDR-Motorisierung und Motorräder, insbesondere mit Zweitaktmotoren, und hat zu diesem Thema bereits über 40 Titel veröffentlicht. Er kann für seine Bücher auf ein umfangreiches Foto-Archiv zurückgreifen. Seine liebevoll illustrierte Chronik der Traditionsmarke beschreibt sachkundig, informativ und stets unterhaltsam die Entstehung, Entwicklung und das Ende der bis heute unvergessenen MZ-Motorräder.

Produktinformationen:

Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
Verlag: Motorbuch
Auflage: 25.Februar 2021
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3613043750
ISBN-13: 978-3613043756
Größe: 24 x 2.5 x 27.2 cm
Preis: 29,90 €